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Kundenstory

Berufsunfähigkeit: Bestehender Vertrag, aber zu wenig Schutz

Anonymisierte Fallgeschichte aus der ganzheitlichen Finanzberatung.

Die Ausgangssituation

Tobias W. hatte bereits während des Studiums eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Das vermittelte zunächst Sicherheit. Seitdem waren Einkommen, Verantwortung und laufende Kosten jedoch deutlich gestiegen. Die versicherte Rente war nie angepasst worden.

Tobias W. erwartete eine reine Vertragsprüfung. Im ganzheitlichen Check wurden zusätzlich Rücklagen, laufende Verpflichtungen, Arbeitgeberleistungen, Krankenversicherung und die geplante Familiengründung erfasst. Die Berechnung zeigte, wie viel Einkommen im Ernstfall tatsächlich fehlte.

Der ganzheitliche Finanzcheck

Die Analyse zeigte zwei unterschiedliche Ebenen. Die Vertragsbedingungen waren in wesentlichen Punkten solide und blieben erhalten. Die vereinbarte Monatsrente deckte jedoch nur einen Teil des heutigen Bedarfs. Außerdem endete eine ergänzende Absicherung früher als gedacht.

Geprüft wurden unter anderem:

  • konkrete berufliche Tätigkeit und Anteil von Büro-, Reise- und Führungsaufgaben
  • Höhe und Laufzeit der versicherten BU-Rente
  • Nachversicherungsmöglichkeiten ohne erneute Gesundheitsprüfung
  • Verhältnis der Leistung zu Nettoeinkommen und Fixkosten
  • Wechselwirkung mit Krankentagegeld, Rücklagen und Altersvorsorge

Die entwickelte Lösung

Der bestehende gute Vertrag blieb erhalten. Über die vertraglich vereinbarte Nachversicherung wurde die Leistung erhöht. Der verbleibende Bedarf wurde durch eine ergänzende Lösung geschlossen. So entstand kein unnötiger Komplettaustausch, sondern eine gezielte Ergänzung.

Parallel wurde die Notfallreserve aufgebaut. Die private Vorsorge wurde so angepasst, dass sie bei vorübergehenden Einkommensunterbrechungen nicht sofort beendet werden musste.

Messbarer Output: Absicherungsbedarf und vorhandene Leistung erstmals direkt gegenübergestellt

Gerundete Fallwerte: bisher 1.200 Euro BU-Rente, ermittelter Zielkorridor 2.500 bis 2.800 Euro monatlich

Deckungsgrad: von rund 45 Prozent auf etwa 90 Prozent des ermittelten Zielbedarfs erhöht

Bestandsschutz: Ein guter Altvertrag blieb erhalten und wurde genutzt statt ersetzt

Liquidität: Notfallreserve von drei auf sechs Monatsausgaben ausgebaut

Das Ergebnis

Tobias W. kennt jetzt nicht nur die Bedingungen seiner Police, sondern den tatsächlichen Deckungsgrad seiner gesamten Einkommensabsicherung. Die messbare Verbesserung liegt in der geschlossenen Versorgungslücke und darin, dass ein sinnvoller Vertrag nicht unnötig aufgegeben wurde.

„Gut war für mich, dass nicht automatisch alles neu gemacht wurde. Der bestehende Vertrag blieb und wurde sinnvoll ergänzt.“ - Tobias W.

Update März 2026

Die erste Anpassung erhöhte die abgesicherte Berufsunfähigkeitsrente von 1.200 Euro auf 2.600 Euro monatlich. Nach einem weiteren Gehaltssprung nutzte Tobias W. im Jahr 2024 erneut die vertragliche Nachversicherung. Seitdem beträgt die gesamte abgesicherte Monatsrente 3.000 Euro.

Parallel erreichte die Notfallreserve im Dezember 2022 den festgelegten Umfang von sechs Monatsausgaben und blieb seitdem unangetastet. Der bestehende Altvertrag wurde während des gesamten Zeitraums fortgeführt. Die ergänzende Absicherung schloss die verbliebene Lücke, ohne die vorteilhaften Bedingungen des ersten Vertrags aufzugeben.

Stand März 2026: 3.000 Euro gesamte BU-Rente pro Monat

Verbesserung: Absicherung seit dem Erstgespräch um 1.800 Euro monatlich erhöht

Deckungsgrad: Rund 95 Prozent des aktuell ermittelten Zielbedarfs erreicht

Reserve: Sechs Monatsausgaben vollständig aufgebaut und erhalten

Bestandsschutz: Guter Altvertrag seit Beratungsbeginn im März 2022 unverändert fortgeführt

Nächster Schritt

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