Die Ausgangssituation
Robin F. war skeptisch. Er wollte weder Produkte abschließen, die er nicht verstand, noch vorab ein Honorar zahlen, bevor er den persönlichen Nutzen der Beratung beurteilt hatte. Mehrere Versicherungen und ein Depot bestanden bereits. Ob sie zusammenpassten, wusste er nicht.
Im Erstgespräch wurde deshalb transparent erklärt, wie die provisionsbasierte Beratung vergütet wird: Für Beratung und langfristige Betreuung wurde kein separates Honorar in Rechnung gestellt. Erst nachdem Robin F. sich für die gemeinsame Umsetzung entschieden hatte, erfolgte eine Vergütung durch die jeweiligen Produkt- und Vertragspartner.
Der ganzheitliche Finanzcheck
Obwohl Robin F. zunächst nur die Vergütungsfrage klären wollte, wurden seine gesamte Situation und alle vorhandenen Lösungen erfasst. Der Check zeigte, dass mehrere bestehende Verträge sinnvoll waren und unverändert blieben. Gleichzeitig bestand eine deutliche Lücke bei der Einkommensabsicherung und keine klare Aufteilung der monatlichen Sparrate.
Robin F. erhielt alle Empfehlungen mit Kosten, Alternativen und Begründung. Auch die Option, nichts umzusetzen, blieb sichtbar.
Die entwickelte Lösung
Von sechs geprüften Verträgen blieben vier unverändert. Ein Vertrag wurde angepasst und eine fehlende Absicherung ergänzt. Für den Vermögensaufbau wurde eine nachvollziehbare Aufteilung zwischen Reserve sowie ETFs und Fonds festgelegt. Robin F. entschied erst nach der vollständigen Darstellung, welche Schritte umgesetzt wurden.
Messbarer Output: Sechs bestehende Verträge und das Depot vollständig geprüft
Gerundete Fallwerte: vier Lösungen blieben unverändert, eine wurde angepasst, eine Lücke wurde geschlossen
Vergütung: null Euro separates Vorabhonorar; Vergütung bei gewählter Umsetzung offengelegt
Entscheidungsfreiheit: Drei Umsetzungsschritte einzeln annehmbar oder ablehnbar
Transparenz: Kosten, Alternativen und Begründung zu jeder Empfehlung dokumentiert
Das Ergebnis
Robin F. musste nicht darauf vertrauen, dass möglichst viele Veränderungen automatisch besser sind. Er sah, was bereits gut funktionierte und wo tatsächlich Handlungsbedarf bestand. Die messbare Leistung lag in der vollständigen Prüfung, der Zahl unverändert gebliebener Lösungen und den klar begründeten Verbesserungen.
„Ich konnte mir erst alles anhören und danach entscheiden. Besonders überzeugend war, dass gute bestehende Verträge einfach geblieben sind.“ - Robin F.
Update März 2026
Auch nach mehr als anderthalb Jahren blieben die vier als gut bewerteten Verträge unverändert. Die angepasste Absicherung und die neu geordnete Sparstruktur bestanden ohne Unterbrechung weiter. Seit September 2024 investierte Robin F. monatlich 800 Euro in die vereinbarte ETF- und Fondsaufteilung. Bis März 2026 wurden 15.200 Euro neu eingezahlt.
Im Februar 2026 war ein Aktienfonds deutlich über seine Zielquote gewachsen. Durch den Teilverkauf wurden 1.780 Euro Gewinn gesichert. Zusammen mit Zins- und Ausschüttungserträgen wurde der persönliche Sparer-Pauschbetrag vollständig genutzt. Der gesamte Nettoerlös floss direkt zurück in die untergewichteten Depotbausteine.
Stand März 2026: Vier bestehende Verträge weiterhin unverändert
Investment: 15.200 Euro neue ETF- und Fondssparbeiträge geleistet
Gewinnsicherung: 1.780 Euro Gewinn durch Rebalancing realisiert
Steuern: Persönlichen Sparer-Pauschbetrag vollständig genutzt
Reinvestition: Gesamten Nettoerlös in die vereinbarte Zielaufteilung zurückgeführt
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