Die Ausgangssituation
Mit der bevorstehenden Geburt entstanden viele Fragen gleichzeitig. Nina S. und Philipp D. beschäftigten sich mit Elterngeld, Kinderdepot, Versicherungen und geplanten Arbeitszeitänderungen. Verschiedene Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld führten eher zu einer langen Aufgabenliste als zu einem klaren Plan.
Im ganzheitlichen Finanzcheck wurde deshalb zunächst der künftige Haushalts-Cashflow modelliert. Danach folgten Absicherung, Krankenversicherung, Vollmachten und erst anschließend der langfristige Vermögensaufbau für Eltern und Kind.
Der ganzheitliche Finanzcheck
Die Beratung verbindet alle relevanten Entscheidungen:
- Einkommen während Mutterschutz, Elternzeit und möglicher Teilzeit
- notwendige Familienreserve und laufende Mehrkosten
- Krankenversicherung des Kindes
- Berufsunfähigkeits- und Todesfallabsicherung der Eltern
- bestehende Altersvorsorge und Investmentraten
- flexibler Vermögensaufbau für das Kind
Dabei zeigte sich, dass nicht alle bisherigen Sparraten während der Elternzeit unverändert sinnvoll waren. Einige Beiträge wurden vorübergehend reduziert, damit ausreichend Liquidität blieb. Gleichzeitig wurden existenzielle Risiken geschlossen.
Die entwickelte Lösung
Nina S. und Philipp D. erhielten eine zeitlich sortierte Familien-Checkliste mit Verantwortlichkeiten und Terminen. Der Finanzplan berücksichtigte eine Phase mit geringerem Einkommen und legte den Zeitpunkt für die spätere Erhöhung der Sparraten fest. Für das Kind wurde eine flexible ETF- und Fondslösung mit klarer Verfügungsregel umgesetzt.
Messbarer Output: Zwölfmonatiger Haushaltsplan für Mutterschutz und Elternzeit
Gerundete Fallwerte: Familienreserve auf 24.000 Euro erhöht, temporäre Sparraten um 450 Euro reduziert
Absicherung: Einkommens- und Todesfalllücken beider Eltern in Euro ausgewiesen
Organisation: Acht priorisierte Aufgaben mit Zuständigkeit und Fälligkeit
Neustart: Termin festgelegt, ab wann die langfristigen Sparraten wieder steigen
Das Ergebnis
Aus vielen einzelnen Fragen entstand eine klare Reihenfolge. Nina S. und Philipp D. wissen, welche Entscheidungen vor der Geburt wichtig waren, welche später folgten und welcher finanzielle Puffer für die Familienphase zur Verfügung steht.
„Wir brauchten nicht noch mehr Einzelinformationen, sondern eine Reihenfolge. Danach war sofort klar, was wirklich dringend ist.“ - Nina S. und Philipp D.
Update März 2026
Das Kind wurde im Juli 2024 geboren. Nina S. und Philipp D. setzten alle acht priorisierten Aufgaben aus der Familien-Checkliste fristgerecht um. Während der Elternzeit blieb die Familienreserve jederzeit oberhalb der festgelegten Untergrenze von 20.000 Euro. Keine bestehende Vorsorgelösung musste wegen fehlender Liquidität beendet werden.
Seit August 2024 fließen monatlich 150 Euro in das ETF- und Fondsdepot für das Kind. Bis März 2026 wurden dort 3.000 Euro eingezahlt. Die vorübergehend reduzierten Sparraten der Eltern wurden ab Januar 2025 wieder um 450 Euro monatlich erhöht. Gleichzeitig blieben Einkommens- und Todesfallabsicherung unverändert vollständig bestehen.
Stand März 2026: Alle acht Aufgaben der Familien-Checkliste abgeschlossen
Reserve: Untergrenze von 20.000 Euro während der Elternzeit eingehalten
Kindervorsorge: 3.000 Euro in ETFs und Fonds eingezahlt
Elternvorsorge: Sparraten seit Januar 2025 wieder um 450 Euro monatlich erhöht
Absicherung: Einkommens- und Todesfallschutz ohne Unterbrechung fortgeführt
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