Die Ausgangssituation
Sarah K. verdient gut und zahlt entsprechend hohe Einkommensteuer. In sozialen Medien begegneten ihr regelmäßig Aussagen zu Steuersparmodellen. Sie wollte wissen, ob eine Rürup-Rente beziehungsweise Basisrente für sie sinnvoll ist.
Bei der Bestandsaufnahme wurde deutlich, dass Sarah K. zwar verschiedene Fonds und Versicherungen besaß, aber keine belastbare Übersicht über ihre spätere Versorgung hatte. Eine private Rentenlücke war nie berechnet worden. Zudem lagen mehrere Ziele nebeneinander: Steuern reduzieren, flexibel Vermögen aufbauen und im Alter ein zusätzliches Einkommen erhalten.
Der ganzheitliche Finanzcheck
Die Beratung beginnt deshalb nicht mit der Basisrente, sondern mit einer vollständigen Betrachtung:
- erwartete gesetzliche und bereits vorhandene private Altersversorgung
- frei verfügbares Vermögen und monatlicher Überschuss
- bestehende ETF- und Fondsanlagen einschließlich Kosten
- notwendige Liquidität für mittelfristige Ziele
- Absicherung des laufenden Einkommens
- steuerliche Wirkung heute und Besteuerung im Ruhestand
Anschließend wurden mehrere Szenarien mit denselben Annahmen verglichen: ausschließlich flexibles ETF- und Fondsdepot, Basisrente plus Depot sowie eine zurückhaltendere Vorsorgevariante mit höherer Liquidität.
Die entwickelte Lösung
Sarah K. entschied sich nicht für den steuerlich maximal ansetzbaren Beitrag, sondern für eine Kombination. Ein begrenzter Jahresbeitrag floss in die Basisrente und schuf eine lebenslange Rentenkomponente. Der größere flexible Anteil wurde über geeignete ETFs und Fonds aufgebaut. Dadurch blieb Kapital für andere Ziele erreichbar.
Die individuelle steuerliche Wirkung wurde anhand der persönlichen Daten durch den Steuerberater geprüft. In der Finanzberatung wurden Beiträge, Kosten, Verfügbarkeit, erwartbare Leistungen und die spätere Besteuerung transparent nebeneinandergestellt.
Messbarer Output: Drei vergleichbare Vorsorgeszenarien mit einheitlichen Annahmen
Gerundete Fallwerte: 6.000 Euro jährlicher Basisrentenbeitrag und 750 Euro monatliches ETF- und Fondsinvestment
Rentenplanung: Private Versorgungslücke erstmals in Euro pro Monat ausgewiesen
Liquidität: Zwölf Monatsbeiträge bleiben als flexible Reserve außerhalb langfristig gebundener Verträge
Entscheidung: Steuerwirkung genutzt, ohne das gesamte freie Kapital langfristig zu binden
Das Ergebnis
Sarah K. erhielt eine nachvollziehbare Antwort auf ihre Steuerfrage und zugleich einen vollständigen Vorsorgeplan. Sie weiß, welcher Teil des Kapitals steuerlich gefördert und langfristig gebunden ist und welcher Teil flexibel bleibt. Die Steuerersparnis ist damit ein nützlicher Effekt, aber nicht das einzige Entscheidungskriterium.
„Die Steuerersparnis war mein Einstieg. Entscheidend war am Ende, dass ich heute flexibel bleibe und trotzdem für später vorsorge.“ - Sarah K.
Update März 2026
Sarah K. setzte die vereinbarte Kombination aus Basisrente und flexiblem ETF- und Fondsdepot seit 2023 ohne Unterbrechung um. Für die Jahre 2023 bis 2025 flossen insgesamt 18.000 Euro in die Basisrente. Zusätzlich wurden bis März 2026 insgesamt 28.500 Euro über die monatliche Sparrate in ETFs und Fonds investiert.
Im Jahresgespräch 2025 wurde die Depotaufteilung auf die ursprüngliche Zielquote zurückgeführt. Dabei wurden Gewinne aus einem übergewichteten Aktienfonds gesichert. Zusammen mit den vorhandenen Kapitalerträgen wurde der persönliche Sparer-Pauschbetrag vollständig genutzt. Der Verkaufserlös wurde direkt in die untergewichteten Depotbausteine reinvestiert.
Stand März 2026: 18.000 Euro in die Basisrente und 28.500 Euro in ETFs und Fonds eingezahlt
Umsetzung: Alle geplanten Beiträge seit Beratungsbeginn vollständig geleistet
Gewinnsicherung: Übergewichteten Aktienfonds reduziert und Zielaufteilung wiederhergestellt
Steuern: Sparer-Pauschbetrag genutzt; Erlöse ohne dauerhafte Entnahme reinvestiert
Betreuung: Drei Jahresgespräche mit aktualisierter Steuer- und Vorsorgeplanung durchgeführt
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